Hilfe bei Melancholie, Trübsinn oder Schwermut: wenn das Alter einsam wird

Graue Wochen kennt fast jeder, besonders nach einem Verlust oder nach der Pensionierung. Wann es reicht, sich selbst etwas Gutes zu tun, wann man mit jemandem reden sollte und wo Sie in der Schweiz offene Ohren finden.

Von Margrit Achermann geprüft
Aktualisiert am 24. Oktober 2026

Wenn das Alter einsam wird

Das Wesentliche

Inhalt dieser Seite
  1. Traurig, einsam oder mehr? Drei Dinge, die man auseinanderhalten darf
  2. Wann Sie mit jemandem reden sollten
  3. Trauer braucht Zeit: was nach einem Verlust helfen kann
  4. Was im Alltag hilft
  5. Wo Sie in der Schweiz Hilfe finden
  6. Wenn sich ein Mensch in Ihrem Umfeld zurückzieht
  7. Und irgendwann vielleicht wieder Gesellschaft zu zweit
  8. Was Leserinnen und Leser fragen

Wer sich im Alter einsam oder schwermütig fühlt, muss da nicht allein durch. In der Schweiz gibt es Menschen, die zuhören, ohne etwas zu verlangen: die Dargebotene Hand unter 143, Tag und Nacht, das Silbernetz für ältere Menschen, die Beratungsstellen von Pro Senectute in jedem Kanton und, nicht zu vergessen, die eigene Hausärztin. Welche Tür die richtige ist, hängt davon ab, wie es Ihnen geht. Das versuche ich hier zu ordnen.

Ich bin Margrit Achermann, 67, aus Horw. Ich bin keine Ärztin und keine Psychologin, sondern pensionierte Primarlehrerin. Was hier steht, stützt sich auf die Informationen von Fachstellen wie Pro Senectute, Pro Mente Sana, der Dargebotenen Hand und des Bundesamts für Statistik. Jede Nummer und jede Adresse auf dieser Seite habe ich nachgeschaut. Die Seite ersetzt keine Beratung, sie soll Ihnen helfen, die passende Stelle schneller zu finden und den ersten Anruf leichter zu machen.

Traurig, einsam oder mehr? Drei Dinge, die man auseinanderhalten darf

Traurigkeit gehört zum Leben. Ein Novembertag im Nebel, ein Geburtstag, an dem jemand fehlt, ein Brief von der Pensionskasse, der einen an das Alter erinnert. Diese Stimmung kommt und geht wieder. Man kann trotzdem lachen, wenn jemand aus der Familie anruft, und man hat Lust auf das Mittagessen. Früher sagte man Melancholie dazu, und manche Menschen tragen sie wie einen alten Mantel, der zu ihnen gehört.

Einsamkeit ist etwas anderes. Sie hat weniger mit der Zahl der Menschen um uns zu tun als mit dem Gefühl, dass niemand wirklich da ist. Man kann in einer vollen Kirche einsam sein und allein auf einer Bank am See zufrieden. Laut Bundesamt für Statistik fühlt sich rund ein Drittel der Menschen über 65 manchmal oder oft einsam. Sie sind also in grosser Gesellschaft, auch wenn es sich nicht so anfühlt. Häufig trifft es Menschen nach dem Tod des Partners, nach einem Umzug, wenn das Gehör nachlässt oder das Geld knapp ist.

Eine Depression schliesslich ist eine Krankheit, keine Charakterschwäche und keine normale Begleiterscheinung des Alters. Sie legt sich wie ein Deckel auf alles: auf Freude, Schlaf, Appetit, Antrieb. Das Gute daran, wenn man so etwas sagen darf: Sie ist behandelbar, in jedem Alter. Ob es eine ist, kann nur eine Fachperson sagen. Die Aufgabe von uns Laien ist bloss, die Anzeichen ernst zu nehmen.

Die drei hängen zusammen. Wer lange einsam ist, wird leichter schwermütig, und wer schwermütig ist, zieht sich zurück und wird einsamer. Darum lohnt es sich, früh etwas zu tun, lieber einen Schritt zu früh als zu spät.

Wann Sie mit jemandem reden sollten

Die folgenden Anzeichen sind kein Test und keine Diagnose. Sie sind ein Grund, das Gespräch zu suchen, mit der Hausärztin, dem Hausarzt oder einer der Stellen weiter unten:

  • Die Stimmung ist seit mehr als zwei Wochen fast jeden Tag gedrückt.
  • Dinge, die früher Freude gemacht haben, sind gleichgültig geworden: der Garten, die Zeitung, die Familienbesuche.
  • Sie schlafen viel schlechter oder viel mehr als sonst, essen kaum noch oder ohne Hunger.
  • Sie sagen Treffen ab, gehen nicht mehr ans Telefon, lassen die Post liegen.
  • Sie fühlen sich wertlos, schuldig oder als Last für die Familie.
  • Gedanken, dass es besser wäre, nicht mehr da zu sein.

Bei älteren Menschen zeigt sich Schwermut übrigens oft zuerst im Körper: Müdigkeit, Rückenschmerzen, Vergesslichkeit, ein Druck auf der Brust. Viele gehen dann wegen des Rückens zum Arzt und erwähnen das andere nicht. Sagen Sie es ruhig. Ihre Hausärztin hat das schon oft gehört.

Wenn es ernst wird: Bei Gedanken an Suizid oder in einer akuten Krise rufen Sie sofort die Dargebotene Hand unter 143 an (rund um die Uhr) oder den Sanitätsnotruf 144. Auch die Hausarztpraxis, der ärztliche Notfalldienst Ihres Kantons oder ein Mensch, dem Sie vertrauen, sind richtige Adressen. Hilfe zu holen ist kein Versagen, sondern Mut.

Trauer braucht Zeit: was nach einem Verlust helfen kann

Trauer ist keine Depression, auch wenn sie sich manchmal ähnlich anfühlt. Sie kommt in Wellen, oft an Tagen, an denen man nicht damit rechnet, und sie wird mit der Zeit leiser, ohne ganz zu verschwinden. Das erste Jahr mit allen Geburtstagen, Festtagen und dem ersten Todestag ist für die meisten das schwerste.

Mein Rat: Nutzen Sie den nächsten Termin in der Hausarztpraxis, auch wenn es eigentlich um den Blutdruck geht, und sagen Sie einen Satz dazu, wie Sie schlafen und wie es Ihnen seit dem Verlust geht. Dieser eine Satz öffnet oft die Tür zu echter Unterstützung.

Viele Hausärztinnen und Hausärzte können eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten vermitteln, wenn die Trauer schwer auf dem Alltag liegt. Daneben helfen meist unspektakuläre Dinge. Lassen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde sich kümmern, statt immer «es geht schon» zu sagen. Feste Zeiten helfen dabei: ein Anruf jeden Sonntagabend, ein gemeinsames Essen einmal im Monat. Grosse Entscheidungen wie ein Umzug, das Räumen der Wohnung oder das Verschenken von Erinnerungsstücken dürfen warten, bis Sie bereit sind; Fachstellen raten oft, im ersten Trauerjahr nichts Unumkehrbares zu überstürzen. Und bleiben Sie in Ihren Gruppen und Vereinen, auch wenn Sie an manchen Tagen nur dabeisitzen mögen. Wer dazugehört, muss nicht jedes Mal etwas leisten. Trauergruppen, wie sie viele Kirchgemeinden, Spitäler und Hospizvereine anbieten, sind eine weitere Möglichkeit, mit Menschen zu reden, die Ähnliches erleben.

Wer trauert, darf langsam sein. Wenn die Trauer aber nach vielen Monaten nicht leichter wird oder das ganze Leben lähmt, ist auch das ein Grund, darüber zu reden. Mehr über das Leben nach dem Verlust und die Frage, ob und wann man sich wieder öffnet, finden Sie in Neue Liebe nach dem Verlust.

Was im Alltag hilft

Gegen eine echte Depression helfen keine Hausmittel allein, dafür braucht es Fachleute. Gegen Einsamkeit und graue Wochen dagegen wirken kleine Dinge erstaunlich gut, vor allem wenn man sie regelmässig tut.

Frau beim Nordic Walking auf einem Waldweg

Ein Rhythmus, der trägt

Zur gleichen Zeit aufstehen, zur gleichen Zeit essen, auch wenn man allein am Tisch sitzt. Ein Termin pro Tag, und sei es nur der Einkauf. Wer gerade pensioniert wurde, kennt die Leere eines Dienstagmorgens ohne Plan. Ideen dazu stehen in meinem Text über die plötzliche Freiheit nach der Pensionierung.

Licht und Bewegung

Jeden Tag hinaus, am liebsten am Vormittag. Bei uns in der Innerschweiz liegt im Winter oft wochenlang Nebel über dem See, während oben auf der Rigi oder dem Pilatus die Sonne scheint. Eine Fahrt über das Nebelmeer wirkt manchmal mehr als jede Vitamintablette. Gruppen zum Walking, Wandern oder Turnen gibt es in fast jeder Gemeinde, viele davon bei Pro Senectute.

Ein kleiner, fester Gang jeden Vormittag, etwa zur Bäckerei, zur Post oder auf eine Runde um den Block, verbindet Licht, Bewegung und Begegnung. Wer jeden Tag zur gleichen Zeit am gleichen Ort auftaucht, wird mit der Zeit wiedererkannt und gegrüsst, und genau diese kleinen Wiedererkennungen tun gut.

Kontakte, auch kleine

Nicht jede Begegnung muss tief sein. Der Schwatz am Kiosk, der Gruss im Treppenhaus, das Telefonat mit jemandem von der früheren Arbeitsstelle: Solche losen Kontakte halten uns mit der Welt verbunden. Wer mehr möchte, findet in Bekanntschaften ab 60 Wege zu neuen Freundschaften, von Kursen bis zur Brieffreundschaft. Wer nicht gut zu Fuss ist, kann mit dem Tablet Videoanrufe machen; ein paar einfache Apps dafür stelle ich in Die besten Apps für Rentner vor.

Eine Aufgabe

Gebraucht werden tut gut. Freiwilligenarbeit, auf die Grosskinder aufpassen, für jemanden im Haus einkaufen, im Verein die Kasse führen. Das gibt dem Tag einen Sinn, der über einen selbst hinausgeht, und meistens gibt es Menschen dazu.

Wenn Sie …Kleiner erster Schritt
den ganzen Tag niemanden sprecheneine feste Telefonzeit mit einer Person abmachen, oder das Silbernetz anrufen
morgens nicht aus dem Bett mögeneinen Termin am Vormittag einplanen, der Sie hinausbringt
allein essen und es nicht mögeneinen Mittagstisch der Pfarrei oder eine Tavolata-Tischgemeinschaft suchen
sich nutzlos fühlenbei der Gemeinde oder Pro Senectute nach Freiwilligeneinsätzen fragen
kaum noch aus dem Haus könneneinen Besuchsdienst anfragen

Wo Sie in der Schweiz Hilfe finden

Wenn Sie einfach reden möchten

  • Die Dargebotene Hand, Telefon 143: rund um die Uhr, anonym und vertraulich, auch per Chat und E-Mail. Am Telefon sitzen ausgebildete Freiwillige. Ein Anruf kostet 20 Rappen, egal wie lange er dauert. Mehr auf 143.ch.
  • Silbernetz Schweiz (malreden): ein Gesprächstelefon speziell für ältere Menschen, die sich einsam fühlen, täglich von 9 bis 20 Uhr unter 0800 890 890, kostenlos und anonym. Auf Wunsch gibt es auch regelmässige Gesprächspartnerschaften. Mehr auf malreden.ch.
  • Seelsorge.net: ein Angebot der reformierten und katholischen Kirchen, anonym und kostenlos, schriftlich über die Website, offen für alle, unabhängig vom Glauben. Wer lieber jemandem gegenübersitzt, kann sich auch an das Pfarramt der eigenen Gemeinde wenden. Mehr auf seelsorge.net.

Wenn Sie Rat oder Behandlung brauchen

  • Hausärztin oder Hausarzt: die erste Adresse, wenn Sie vermuten, dass mehr dahintersteckt. Sie kann abklären, ob körperliche Ursachen mitspielen, und Sie an eine Fachperson überweisen. Psychotherapie bei psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wird auf ärztliche Anordnung von der Grundversicherung übernommen; Franchise und Selbstbehalt gelten wie sonst auch.
  • Pro Mente Sana: Beratungstelefon für Menschen mit psychischen Belastungen und ihre Angehörigen, 0848 800 858 (Normaltarif), zu Bürozeiten. Hilfreich, wenn Sie nicht wissen, welche Stelle die richtige ist. Mehr auf promentesana.ch.
  • Pro Senectute: berät in jedem Kanton zu Finanzen, Gesundheit, Wohnen und Lebensgestaltung. Auf der Seite mit Anlaufstellen bei Einsamkeit finden Sie nationale und regionale Adressen. Bei uns in der Innerschweiz: Pro Senectute Kanton Luzern, Telefon 041 226 11 88.

Wenn Sie unter Leute kommen möchten

  • Kurse und Bewegungsgruppen von Pro Senectute: Turnen, Wandern, Tanzen, Sprachen, Smartphone-Kurse. Man geht wegen des Kurses hin und bleibt oft wegen der Leute.
  • Tavolata: ein Netzwerk für selbst organisierte Tischgemeinschaften, bei denen man gemeinsam kocht und isst, getragen von einem Verein und unterstützt unter anderem von Pro Senectute. Mehr auf tavolata.ch.
  • Besuchsdienste: Wer kaum noch hinauskann, bekommt Besuch. In der Innerschweiz etwa von der Stiftung Besuchsdienst Innerschweiz (041 417 12 30), in anderen Kantonen oft vom Roten Kreuz oder der Kirchgemeinde.
  • Übersicht: Die Website einsamkeit-gesichter.ch sammelt Angebote zum Reden, zur Beratung und zur Teilhabe an einem Ort.

Wenn sich ein Mensch in Ihrem Umfeld zurückzieht

Oft merken die anderen zuerst, dass etwas nicht stimmt. Jemand kommt nicht mehr in den Garten, sagt im Verein dreimal hintereinander ab oder geht nicht mehr ans Telefon. Man muss dann nichts lösen. Ein Anruf, ein konkretes Angebot («Ich hole Sie am Donnerstag ab») und echtes Zuhören helfen mehr als gute Ratschläge.

Zwei ältere Männer im Gespräch am Wasser
Aus meiner Sicht hilft ein konkretes Angebot mehr als die Frage nach dem Warum: Nennen Sie Tag und Uhrzeit, zu der Sie vorbeikommen. Wer sich zurückzieht, sagt zu einer festen Abmachung leichter Ja als zu einem offenen «Melde dich, wenn du magst».

Wenn Sie sich Sorgen machen, dürfen Sie das ansprechen, ruhig und ohne Vorwurf. Und wenn jemand andeutet, nicht mehr leben zu wollen, nehmen Sie es ernst: Bleiben Sie da und holen Sie Hilfe über die 143 oder den Notruf 144. Auch als Angehörige können Sie sich bei der Dargebotenen Hand oder bei Pro Mente Sana beraten lassen.

Und irgendwann vielleicht wieder Gesellschaft zu zweit

Ich sage es offen: Eine neue Beziehung ist kein Heilmittel gegen Schwermut, und keine Website ersetzt eine Ärztin oder ein Gespräch mit der 143. Wer sich gerade schwach fühlt, sollte sich zuerst um sich selbst kümmern. In dieser Zeit ist man übrigens auch empfänglicher für falsche Freundlichkeit im Internet; worauf Sie achten können, steht in Love-Scam bei Senioren.

Der Weg zurück unter die Leute beginnt meist mit Freundschaften, Gruppen und gemeinsamen Unternehmungen. Wer jemanden zum Wandern, für Konzerte oder fürs Kafi sucht, findet Anregungen in Freizeitpartner ab 60, und für schöne Ausflüge zu zweit oder zu dritt in Spannende Ausflüge in der Schweiz. Viele Menschen finden neue Nähe gerade dort, wo sie nicht danach suchen: in einer Bewegungsgruppe, einem Kurs oder einem Verein, wo man sich über Wochen kennenlernt, ohne Druck und ohne Erwartungen. Gemeinsame Aktivitäten geben dem Gespräch einen Anlass und machen den Einstieg leichter.

Wenn Sie sich wieder stabiler fühlen und sich eine neue Liebe wünschen, ist das ein gutes Zeichen und kein Verrat an irgendwem. Wie das nach 60 gelingt, welche Plattformen zu welchem Alter passen und wie man sich dabei Zeit lässt, steht in Partnersuche ab 60. Wer einfach einmal schauen möchte, wer in der eigenen Gegend ebenfalls allein ist, kann das bei einer seriösen Plattform für Ältere zuerst kostenlos tun, ohne Verpflichtung.

Was Leserinnen und Leser fragen

Ist Einsamkeit im Alter normal?

Sie ist häufig, aber nicht unvermeidlich. Laut Bundesamt für Statistik fühlt sich rund ein Drittel der über 65-Jährigen manchmal oder oft einsam. Das heisst: Sie sind damit nicht allein, und es gibt viele Angebote, die genau dafür da sind.

Was kostet ein Anruf bei der Dargebotenen Hand?

Ein Anruf auf die 143 kostet 20 Rappen, unabhängig von der Dauer. Sie müssen Ihren Namen nicht nennen. Das Silbernetz für ältere Menschen unter 0800 890 890 ist kostenlos.

Darf ich wegen Traurigkeit zum Hausarzt gehen?

Ja, unbedingt. Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme und Antriebslosigkeit gehören in die Hausarztpraxis wie Rückenschmerzen. Die Ärztin kann körperliche Ursachen abklären und, falls nötig, an eine Fachperson überweisen.

Zahlt die Krankenkasse eine Psychotherapie im Alter?

Psychotherapie bei psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wird auf ärztliche Anordnung von der Grundversicherung übernommen, für alle Altersgruppen. Franchise und Selbstbehalt gelten. Fragen Sie im Zweifel Ihre Krankenkasse.

Wo finde ich Hilfe, wenn ich nicht mehr aus dem Haus kann?

Besuchsdienste von Pro Senectute, dem Roten Kreuz oder der Kirchgemeinde kommen zu Ihnen nach Hause. Am Telefon helfen die 143 und das Silbernetz. Die kantonale Pro Senectute kennt die Angebote in Ihrer Gemeinde.

Hilft eine neue Partnerschaft gegen Einsamkeit?

Eine Partnerschaft kann ein Leben bereichern, aber sie ist keine Therapie. Wer sich gerade sehr schlecht fühlt, sucht besser zuerst Unterstützung bei Fachleuten und unter Freunden. Die Lust auf eine neue Begegnung kommt oft von selbst, wenn es wieder heller wird.